Montag, 29. April 2013

Skizzen, Gekritzel, Schreibsel

Hallo ihr Lieben,
ich habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen und es ist mal wieder an der Zeit. Wie manche von Euch wissen, hatte ich den ganzen April über Besuch. Da ist der Blog etwas zu kurz gekommen. Ich werde Euch im Laufe dieser Woche, dann muss ich schon zur Visaverlängerung auf die Philippinen, mit ausreichend Fotos, einem Bericht von unserer "Shopping-Tour", und Schreiberei versorgen. Eigentlich wollte ich heute Bilder hochladen, aber leider wird mir ständig eine Fehlermeldung angezeigt. Daher widme ich heute meinen Gedanken aus der letzten Zeit. Ich will Euch auch versuchen zu zeigen, was nicht nur um mich vorgeht, sondern auch in mir. Es sind zufällig zusammengeworfene Aufzeichnungen ohne besondere Ordnung. Es ist alles frei, und ich richte mich nach keinerlei Normen, Regeln,Konventionen bei der Verfassung dieser Skizzen. Ich hoffe, Euch das noch differenzierter zu beschreiben in einem Eintrag über mich und die Kunst. Einfach mal so ein Querschnitt. Die Tage dann mehr. Viel Spaß beim Lesen oder was auch immer! :)



Aus dem Treffen der Freigeister,
entschwebt das Wahre,
das wahrhaft Wunderbare.
 
Wenn der ehrliche Ausdruck des Menschensein,
Knospen schlägt aus dem Keim,
und wachsen zum friedlichen Freiheitsbaum,
dann leben wir Bob Marleys Traum.




Im kunstvollen, freien Sein,
losgelöst vom weltlichen Schein,
wiegt sich im Seelengemüt des Schweifens,
was wir als Undurchdringbarkeit verheißen.
Die Offenabarung des Ichs aus dem Traum,
löst die Zeit und den Raum,
taucht uns ins eigene Gottesglück,
voll Friede, Freiheit und Freude verzückt.
Der süßeste Duft der Universalität,
liegt in der Synthese der nie endenen Kreise,
die uns in das Lebensmysterium weisen.





Vergeltung
 
Wenn ich mit Tolstoi weine,
der Mensch es mir so scheine,
vergisst in Profit und Ignoranz,
den geschwisterlichen Tanz,
mit der Natur und dem Tier.
Leidend, schreiend, krümmend,
unter seinem grausamen Regiment,
krepiert,
die Gefühle völlig desillusioniert,
das Menschentier in sich verirrt.
Anstatt von der Familie zu lernen,
lassen wir sie qualvoll sterben,
und schließen unsere Augen,
im selbstbetrügerischen Glauben,
die wahrheit zu verdrängen.
In der furchbaren Realitätslüge,
bis Bruder und Schwester uns selber würge.



Erwacht im Universalen,
einzig Wahrheit wird wahren.
Männer in Frauen.
Frauen in Männern.
Im Einklang mit Mutter Erde,
alles in Liebe werde,
gedeihen und immerzu verzeihen,
der Mensch sich nicht mehr muss entzweien.



In einer tiefen Seelenruh,
währt sich natürliche Leere,
die unbelastet vom tätigen Tun,
vergisst menschliche Schwere,
so im Abendlicht der Sonne,
wiegt sich die Wonne,
im stillen Sein des Wesen.



Eine Illusion fällt in unsere Realität,
Wünsche, Hoffnung, Sorge, Ängste nährt,
vage, einmal geschaffen, geistig schwebt,
in uns blitzend, erstarrend bebt und lebt,
und das Illusionssein,
wird Wahrheit oder Schein.



Schlafen ist schön, weil es wie die Rückkehr in den Mutterleib ist.

Wollen wir das andere uns wissen?, wobei Mystik doch eine der größten Faszinationen in uns auslöst.

Die Tatsache, dass ich durch meine Augen schaue, verdammt mich.

Warum schuf uns Gott, wenn er vollkommen ist?

Dass der Mensch die Frage des Seins nicht beantworten kann, sondern nur glauben, zerstört und schafft ihn zugleich.

Wenn ich mit dieser hoffnungsvollen, konditionierten, irgendwasrichtenden Sinnhaltung zu meinem Gott bete, dann bin ich ein pawlowscher Hund, der absolut nichts weiß.


Nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, nichts.


Herder hat mal gesagt, dass die heutige Intelligenz, zumindest die Deutsche, völlig die drei Ersscheinungsformen des Ewigen vergisst - das Wahre, das schöne, das Gute.


So viele beten um zum Vater in den Himmel zu kommen, doch treten die Mutter mit Füßen.


Wenn mein Gott Licht ist. Licht Energie ist und demnach alles aus Licht ist, aus dem Licht kommt, in Licht wieder wird. Licht also der Ursprung von allem ist. Dann muss ich sagen: Gott ist alles.


Kant sagt: "Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen". Bestimmt aber auch, habe Verstand dich deines eigenen Mutes zu bedienen.
 
Es werde Du.


Eintritt in eine Welt im Schweifen lassen. Der Körper ruht. Die Augen sind geöffnet, doch sehen nicht. Alles verschwimmt. Die Ohren hören, doch gedämpft, als ob man den Kopf in Wasser taucht. Der Mensch, der neben mir sitzt, liest und ist kein Gedanke. Ich fühle keine körperliche Existenz. Einzig und allein der Zug an der Zigarette führt mich zurück in die gegenständliche Realität. Unterscheidet zwischen Objekt und Ich, löst Dualistik aus. Das wirkliche, körperliche Sein meines Ichs in der Welt. Eine Nötigung verursacht durch die Geburt, aber die Selbstverständlichkeit des dreidimensionalen Sein, die Macht der Eigenarten un die Verflechtung der Seele und des Körpers lassen es einfach geschehen. Schweifen lassen. In der Freiheit des raum-und zeitlosen. Alles ist eins und eins ist alles. So erahne ich, dass was in allem ist und alles was in einem ist. Eine mystische, rational nicht erfassbare Vollkommenheit, Ganzheitlichkeit, die im Weltengetümmel, im Lärm scheinbar nicht existiert, aber doch alles in ihren Mantel hüllt.



All the people should smile more,
to keep the happines in uns for,
no more crying in the world,
love each ohther, no more war.

All the fears of the peole ,
will be forever lost,
find the freedom and love,
and open your shining heart,
 
I'm sure the dreams will become true,
we should feel happy and no more blue.
 
Liedtext, zusammen mit Clemi und Suhenx
 
 
 
Das Es ist die gegenwärtige Waffe,
du dich,
ich mich,
ergeben und schlafend nicht mehr verlasse.
 
Anstatt Grenzen durch Raum und Zeit,
zerstöre, inspiriere, schaffe,
starre Kruste der Vergangenheit,
keck, fließend Wirklichkeit erhasche.
 
Das wahre Leben begießt.
Nichts ist. Alles ist. Du fließt.
 
 
 
 
 
Es ist ein Eintauchen in das Jetzt. Ein kurzer Sprung aus der Vergangenheit des Seins, in das erfrischende, duftende Sein. Sein ohne Grenzen, ohne raum, ohne Zeit, wenn sich alles relativiert und in dem Moment synthetisiert. Wenn es fließt. Wenn wir der Starre der alltäglichen Kruste Risse einfügen und unserem wesen das Jetzt geben. Gleich der Liebe, die nicht in uns ist, sondern zwischen uns ist, ist Ich-Sein kein kein fixer Punkt mehr, ablesbar an seinen Eigenschaften, gehüllt in Kleider, gesehen in Farben, sondern ein ganzheitlicher Fluss zwischen. Ein Tor in eine Welt der Intuition, der Inspiration, des Nichtreflektierens. Ein Tor in die lebendige Welt. Doch der herbe, süße Duft der Vergänglichkeit kleidet fast alles. So bekomt Zeit, als auch Raum wieder klare Struktur und die Sekunde des Nachdenkens läutet sie schon leise an. Wenn der Stift wieder Stift ist, die Hand ihn hält, wenn die Länge des Abschnittes absehbar ist, wenn es etwas erfahrenes ist. Der Eintritt oder vielmehr Rücktritt in die Vergangenheit, ins Gewesene und die Lebendigkeit gefixt in einer äußerlichen Erscheinung. Das Leben in Gegenwart und Vergangenheit, die Illusion von Gegenwart, aber Vergangenheit. Wo lebt der Mensch? Tritt er nicht nur selten aus dem Schatten des Vergangenen und fließt einfach in allem? So ist die Kommunikation, die uns dieses Dilemma verschafft, auch in der Sprache des Schreibens zurückzuholen. Wenn wir die Vergangenheit wieder raum- und zeitlos machen, wenn sie wieder gegenwärtig ist, wenn sie uns wieder mit in den Fluss zurücknimmt.



Der Mensch soll glücklich sein. Glück liegt in uns. Der alte Satz: "Wir sind unseres Glückes Schmied", ist essentiell, aber vernachlässigt. Unsere Medien, Wirtschaft etc suggerieren uns im äußerlichen Hinzufügen, im Materialismus, im Konsum liegt unser Glück. Das ist meiner Meinung nach falsch. Wir werden gesellschaftlich, kulturell konditioniert zu temporärer Glückszufuhr bei gleichzeitiger Unterstützung profitorientierter Systeme. Das temporäre Glück ist aber keinesfalls mit dem nachhaltigen gleichzusetzen. "Das letzte Hemd hat keine Taschen." Dieses Glück können wir nur in uns selbst finden. Die Welt braucht einen spirituellen Wandel.




So das soll reichen. Es ist alles aus Staunen, Ahnen und Zweifeln wahrscheinlich entstanden. Es ist alles nur meine Meinung und nicht mal ich weiß wie lange. Also bitte nichts auf die Waagschale legen.


Bis bald und ganz liebe Grüße

Paul

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