Mittwoch, 30. Januar 2013

Theaterstück - der Tag der Erkenntnis

Nach meiner Uhrzeit selamat siang, also guten Mittag,

wie ich schonmal in einem früheren Blog erwähnt habe, schreibe ich, bzw. habe ich nun ein Theaterstück für die Einsatzstelle - die Universität von Tegal - einer anderen Freiwilligen geschrieben. Ich habe mich dabei völlig unwissentlich mit dem Gegenstand beschäftigt, sprich habe mich mit keinerlei Theatertheorie auseinandergesetzt und habe frei von Richtlinien das Stück verfasst. Dies war für mich kein Kriterium beim Verfassen dieses Theaters, auch wenn vielleicht manche unwissentlich erfüllt werden. Zu meinem eigenen Bedauern, in Bezug auf das Theaterstück, lese ich zur Zeit relativ viel Goethe, wodurch es mir als absolut nichtige Arbeit erscheint. Aber sich an Goethe zu messen hat ja schon fast blasphemischen Charakter. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und eine angenehme Woche. Entschuldigt die mangelhafte Formatierung.

Euer Paul





Ort: eine unbekannte Stadt
Personen die auftreten:
                                               Industrieller
                                               Kutscher
                                               Mann
                                               Professor
                                               Verkäufer I
                                               Verkäufer II
                                               Verkäufer III
                                               die Nachbarn
                                               die Passanten
                                               die Jugendlichen
                                               Bediensteter



Akt I

Ein Industrieller wartet an der Ecke. Sichtlich genervt. Um die Ecke kommt ein alter Mann mit seiner Kutsche. Sie wird von einem ebenso alten, aber stolzen Gaul gezogen. Neben dem Industriellen stehen die Nachbarn, die heimlich über ihn tuscheln.

Nachbar I: Was steht er heute hier? Ist ihm denn sein Chauffeur samt Auto weggelaufen?

Nachbar II: Ein Wunder wäre es keines, so wie er jeden Morgen dreinschaut.

Nachbar III: Da seht ihr es, Geld allein macht nicht glücklich. Ich sah ihn noch nie lachen.

Industrieller: Hey du, Kutscher. Halte an. Ich muss zu meiner Firma. Mein Chauffeur ist  krank, sowie sein Stellvertreter und der Stellvertreter des Stellvertreters. Mit läuft die Zeit weg und Zeit ist ja bekanntlich Geld.

Der Kutscher fährt ohne etwas zu sagen rechts ran. Der Industrielle nimmt seine Aktentasche und springt auf.

Industrieller: Der alte Gaul bricht ja fast zusammen. Los gib ihm eins mit der Peitsche, damit er aus den Puschen kommt. Ich habe viel zu tun.

Der Kutscher schweigt.

Industrieller: Ja sag mal, verstehst du nicht? Bist wohlmöglich taub. So was von uneffizient und unökonomisch. Kein Wunder , dass die Menschheit nicht vorankommt. Los gib mir die Peitsche. Ich zeige dir, wie du was aus deinem Leben machst.

Der Industrielle greift nach der Peitsche. Der Kutscher entzieht sich ihm.

Industrieller: Ach so, und trotzig bist du auch noch alter Mann!

Der Kutscher steigt vom Kutschbock und begibt sich auf die Straße. Dort sitzt ein Vögelein mit gebrochenem Flügel. Behutsam nimmt er es, steigt wieder auf und setzt es neben sich in ein Kistchen. Dort sind schon eine angefahrene Ente und eine gequetschte Maus.

Kutscher: Ich bin weder taub noch trotzig. Ich fühle mit den Tieren. Sicherlich, mein Pferd ist alt, doch macht es seine Aufgabe genauso gerne wie ich sie tue. Und auch ich bin alt. Mein Pferd fühlt wie ich und so möchte ich es nicht mit der Peitsche schlagen, da ich mich sonst selbst schlage. Ich will leben und mein Pferd, ebenso wie die kleinen, verletzten Tierchen, die ich aufsammle und pflege. Wir sind eins in allem.

Industrieller: Du hast den Sinn nicht verstanden. Wenn du die Tiere vergisst, dann kann noch was aus dir werden. Sieh mich an. Ich bin vermögend, habe Frau und Kind und gebe Leuten Arbeit. Ich bin eine Bereicherung für diese Welt, während du vergisst, was du alles leisten kannst.

Kutscher: Ich habe den Sinn nicht verstanden, aber gefühlt. Einst sagte ein weiser Mensch: „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“ Meine Arbeit zwingt mich nicht zu leisten und zu siegen. Ich liebe sie aus tiefstem Herzen, genauso wie die Tiere und Passagiere. Der wahre Mensch liebt und siegt nicht. Deshalb sitze ich jetzt neben dir.
Industrieller: Du bist vielleicht ein komischer Kauz. Was soll’s! Fahr rechts ran. Ich habe noch ein paar Erledigungen zu besorgen. Warte hier auf mich.



Akt II

Der Industrielle geht zielstrebig auf ein Geschäft voller Leuchtreklamen zu. Schnell steht er davor. Auf dem Gehsteig stehen auch andere Passanten.

Industrieller: Das darf doch nicht wahr sein. Ausgerechnet heute. Wegen eines Trauerfalls. Trauern ist was für Schwächlinge.

Passant I: Entschuldigen Sie, gleich um die Ecke gibt es ein anderes Geschäft. Sein Name ist „zur einen Welt“, falls sie es nicht finden. Es besitzt nämlich keine Leuchtreklame.

Industrieller: Danke Mann. Doch warum besitzt es keine Leuchtreklame?

Passamt I: Das weiß ich nicht.

Passant II: Entschuldigen Sie mich ebenfalls. Ich konnte nicht anders als lauschen, als ich den Namen „zur einen Welt“ hörte. Sie sagen, sie brauchen keine Leuchtreklame, denn wer will, wird sie auch problemlos ohne finden.

Industrieller: Dann will ich mich mal auf die Suche machen.

Nach mehr oder weniger Zeit findet der Industrielle den Eingang „zur einen Welt“. Es herrscht eine ruhige Atmosphäre, nicht wie in den großen Kaufhäusern. Der Industrielle fühlt sich komisch, weiß diese Gefühle aber nicht zu bewerten. Vergeblich sucht er nach Coca-Cola, Nestlé-Produkten und ähnlichem.

Industrieller: Entschuldigung, führen Sie den Gold-Kaffee von Nestlé?  Oder Coca Cola?

Verkäufer I: Es tut mir leid mein Herr. Nichts davon finden Sie hier. Sie sind „zur einen Welt“ gegangen.

Industrieller: Wie meinen?

Verkäufer I: Nestlé lässt seine millionschweren Gewinne immer noch auf Kinderrücken wachsen. Wer sein Kapital aus Kindern zieht, ihnen darüber hinaus den Boden der Zukunft nimmt und die Wahrheit leugnet, der hat nichts mit der einen Welt zu tun.

Verkäufer II: Coca-Cola geht für seine Gewinne über Natur-Kulturleichen. Im Interesse des Kapitals, des eigenen Profits nehmen sie Naturvölkern die Existenz, zerstören Lebensräume. Dies hat nichts mit der einen Welt zu tun.

Verkäufer III: Alternativ haben wir aber fairgehandelten Kaffee. Für ihn musste keine Kinderhand bluten, geschweige denn wurde einem Kind die Zukunft genommen. Darüber hinaus werden unter Garantie gerechte Preise und damit auch Löhne zur Existenzsicherung der Bauern gezahlt. Mit irgendeiner Alternative zu Coca-Cola können wir nicht dienen. Wir brauchen sie auch nicht.
Industrieller: Aber was ist mit eurem Profit? Ihr wisst doch sicherlich um Angebot und Nachfrage. Ich verstehe einiges davon. Lasst mich euch helfen und ich verspreche euch, ihr könnt bald in Blüten baden.

Verkäufer III: Es gibt schon genug Blüten, die niemals zur wahrhaftigen Blume werden.

Verkäufer I: Du scheinst zweifelsohne ein intelligenter Mann zu sein. Aber unser Wissen ist unsere Macht und nicht der Profit, den wir daraus ziehen.

Verkäufer II: Das Geld ist relativ, das Glück universell.

Verkäufer III: Mit unserem Wissen können wir jetzt die Welt verändern. Sofort. In jedem Augenblick.

Industrieller: Ihr glaubt das, dass euer Glück nicht dem Gold entwächst und dass euer Wissen eure Macht ist?

Verkäufer I: Ja. Unser Glück ist dein Glück und das Glück der Menschen ist unser Glück. Mit dem Wissen, wie wir wann für das Glück anderer sorgen können, sind wir mächtig. Wir wissen wie, wer, wann Glück empfängt und in diesem Sinne handeln, also kaufen, verkaufen, konsumieren wir. Will ich dem Bauer seine Existenz erleichtern oder wähle ich den Großgrundbesitzer, der selbstsüchtig anstatt selbstlos ist? Für uns ist die Antwort leicht, deshalb stehen wir hier in der einen Welt. Unser kleiner utopischer Kosmos, dessen Idee mächtig ist, ist voller Glück und Nächstenliebe. Wir stehen hier nicht des schlechten Gewissens wegen, sondern weil es das Richtige ist. Und wir sind froh, dass du heute gekommen bist.

Industrieller: Also gut. Ihr habt Glück, dass das „Haus des Geizes“ heute geschlossen ist. Ich nehme den Kaffee und etwas von der Schokolade. Auf Wiedersehen!

Verkäufer II: Tatsächlich auf Wiedersehen oder leb wohl?

Industrieller verlässt mit einem Stoffbeutel die eine Welt. Nachdenklich macht er sich auf den Weg zum Kutscher.



Akt III

Der Industrielle ist auf dem Rückweg zur Kutsche. Er geht über die gepflegten Bordsteine der Innenstadt, deren makelloses Bild lediglich von Bächen voller Blasen der letzten Nacht getrübt wird. Außerdem sitzt dort eine Gruppe Jugendlicher, die lauthals über einen Mann schimpft, der etwas weiter weg im Schneidersitz alleine auf dem Boden sitzt.

Mann: Die, die wir riefen,
sind wir,
die niemals schliefen.
Es wurde zu laut,

Jugendlicher I: Alter, was redest du! Warum hältst du nicht einfach die Klappe!

Mann: so mussten sie verstummen.
Gebt ihnen Ruhe,
damit sie endlich schlafen.

Jugendlicher II: Dann schlaf doch einfach, aber verzieh dich von hier. Du machst den Bürgersteig mit deiner erbärmlichen Existenz dreckig.

Mann: die traurige Macht der Gleichgültigkeit
lässt reden nur noch Silber sein
der Egoismus
lässt unser Wissen ersticken
die Inkonsequenz macht Denken nutzlos
Wir müssen uns wieder hören.

Jugendlicher III: Du Vogel, verpiss dich. Du stinkst.

Mann: Wo Gefühl ist Kälte
Und Menschliebe schelte.

Wo Denken ist verpöhnt
Und Konsum gewöhnt.

Wo Gewalt ist gang und gebe
Und Gleichgültigkeit lebe.

Müssen wir uns hören
Und endlich wieder empören.

Ein Jugendlicher nimmt einen Stein und schmeißt ihn in Richtung des Mannes. Der Industrielle, der bis zu diesem Zeitpunkt de Szenario zugeschaut hat, greift nun ein und stellt sich in die Wurfbahn.

Industrieller: Warum stört ihr den Frieden dieses Mannes? Sucht euren eigenen! Wisst ihr nichts Besseres mit eurer Zeit anzufangen? Lauscht, schweigt oder gehet!

Die Jugendlichen, durch das Auftreten des Industriellen beziehungsweise dessen Aussehen beeindruckt, machen sich davon. Lediglich zwei bleiben sitzen und schweigen.

Mann: Setzen Sie sich.

Industrieller: Ich mache meinen Anzug dreckig und ich habe keine Zeit.

Mann: Laufen Sie nicht weg vor dem, was Sie wollen.

Der Industrielle setzt sich.

Industrieller: Warum lebst du auf der Straße?

Mann: Ich hatte keine Lust mehr. Ich war einst ein vermögender Mann, doch verlor ich den Bezug zu Realität. Ich entfremdete mich selbst, anstatt mich in meiner Arbeit zu verwirklichen. Darum beschloss ich, auf der Straße zu leben, näher am Leben und mich auf die Suche nach meinem Gott zu machen.

Industrieller: Aber du warst vermögend?! Dein Gott?! Findet man den nicht in der Kirche?

Mann: Ja. Ich war sehr reich. Aber ich stellte die Durchdrungenheit meines Wesens von Wettkampf, Konkurrenz, Erfolgsstreben fest. Das fraß mich innerlich auf. Ich hatte den jungen Idealisten verraten, der schwor, gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen. Durch diesen erstickenden Materialismus war meine Selbstlosigkeit der Selbstsucht gewichen. Also beschloss ich, mein ganzes Vermögen den Armen zu vermachen und mich dann wirklich, wahrhaftig, ehrlich mit mir auseinanderzusetzen. Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt. Es ist frei von Religion. Ich will mich als Individuum in dieser Welt finden und definieren.

Industrieller: Bist du denn jetzt glücklicher als zuvor?

Mann: Ja. Ich lebe nicht mehr wider dem menschlichen Wesen, sondern habe mein Seelenglück gefunden. Ich mache keinen Profit mehr auf dem Rücken anderer, meine Gier nach Geld ist gegangen – ein hilfloses, nicht endendes Streben. Was folgt auf mehr – nichts anderes als noch mehr. So aber eile ich verpassten Erkenntnissen nach. Es gibt zwei einfache Wahrheiten: Geld alleine macht nicht glücklich und das letzte Hemd hat keine Taschen. So soll es sein. Alles fließt.

Der Mann schließt die Augen.

Industrieller: Oh, ein Spiegel ward mir vorgehalten. Mein Glück mag der anderen Feind sein. Theoretische Erschließung, doch was ist praktisch? Ich muss mir Klarheit verschaffen und meinen Freund, den Professor, treffen.

Der Industrielle kehrt zurück zum Kutscher, verabschiedet sich von diesem und macht sich auf den Weg zu dem Haus seines Freundes.

Industrieller: Danke, alter Mann. Du magst mir geholfen haben.

Kutscher: Ich danke dir.



Akt IV

Der Industrielle steht vor dem Eingang zu dem Hause des Professors. Er nimmt die schwere Türglocke und lässt sie dreimal gegen die alte Holztür schlagen. Ein Bediensteter öffnet die Türe.

Bediensteter: Sie wünschen?

Industrieller: Ich muss zum Professor. Es ist dringend.

Bediensteter: Er ist sehr beschäftigt mit seinen Recherchen. Normalerweise wünscht er nicht gestört zu werden.

Industrieller: Sagen Sie ihm, ich komme zu einem wahrhaftige Gespräch, weder zum Zigarren rauchen, noch zum Whiskey trinken.

Bediensteter geht ab. Der Industrielle wartet, setzt sich auf die oberste Stufe und rauft sich die Haare. Das, was ihm bis dato heute widerfahren ist, durchwühlt sein tiefstes Inneres. Er fühlt sich verwirrt, fragend, aber dennoch, als öffneten sich ihm die wunderbaren Tore zu einer neuen Welt.

Bediensteter: Der Professor empfängt Sie im Lesezimmer.

Industrieller: Vielen Dank.

Der Industrielle geht zum Lesezimmer und klopft an.

Professor: Herein.

Der Industrielle öffnet die Türe und tritt ein.

Industrieller: Hallo mein Freund. Verzeihe, dass ich dich aus deiner Arbeit habe rufen lassen. Mein Leben zerbricht in Scherben, doch fügen sich die Scherben gleich eines Spiegels zusammen, der mir einen neuen Weg weist. Auch wenn unser Verständnis nie eins war, habe ich das Gefühl, du vermagst meine Irritationen zu verstehen.

Professor: Ich freue mich, dich unter diesen Umständen zu sehen und dich das erste Mal das Wort Gefühl in den Mund nehmen zu hören.

Industrieller: Mag es sein, dass ich mich leugnete?

Professor:  So soll es gewesen sein, doch ist es nie zu spät, sich neu zu verwurzeln. Der Menschenkopf ist keine rationale Maschine, doch zu oft stehen wir unter ihrer Diktatur. Du erlebst deine persönliche Revolution angeführt von deinem Herzen. Der Unterdrückte in dir fängst an sich zu erheben.

Industrieller. So lebte ich im Trugschluss?

Professor: Deine Wirklichkeit hatte keine Wahrheit. Der Kopfmensch veruntreut sich, weil er seine soziale Art mit seiner Ratio betrügt. Wir sind ein Produkt aus beidem. Doch zu viele Erscheinungen bedrohen unsere Empathie und sie weicht der Gleichgültigkeit. So werden wir animalisch.

Industrieller: Ich habe das Gefühl, es gibt kein zurück mehr zu meinem alten Ich. Aber all das Aufgeben!

Professor: Es gibt kein zurück. Die verkörperte Erfahrung ist gleich einer Erkenntnis. Durch die Erfahrung des eigenen Mysteriums verneinen wir objektiv rational erschlossene Wahrheiten. Du hast den neuen Weg unwillentlich betreten und du kannst ihn nicht mehr verlassen, außer du fängst von neuem an dich zu leugnen und im Trugschluss zu leben. Dein Lagerfeuer hat angefangen zu brennen.  Diese Erkenntnisse sind Momente wahren Menschendaseins und rufen uns in unsere persönliche Wahrheit. Gehe ans Meer und schaue dir den Sonnenuntergang an. Du wirst dich entscheiden.

Industrieller: Danke für deine Zeit und deine Worte. Ich werde deinen Rat befolgen.


Akt V
                     
Der Industrielle sitzt auf einem großen Stein und betrachtet das Meer. Die Sonne ist am untergehen und verwandelt die See in eine rötliche, unruhende Masse. Er ist seelenallein am Strand und eine sanfte Brise streicht um sein Haupt, sodass ihm die Strähnen seiner Haare in sein Gesicht geweht werden. Tief versunken in sich und der Natur ruht er dort.

Industrieller: Wie mag es gekommen sein, dass ich das Meer im roten Lichte noch nie so empfunden habe - so groß, so voller Bedeutung. Mir ist der Genuss für das wesentliche abhanden gekommen. Was kaufte ich nicht alles, doch liegt das Paradies nicht fern meiner Haustüre.

Nun sitze ich hier,
 klein wie nie zuvor.
 Alles nichtig,
 nicht mehr wichtig,
was einst ward bevor
Mein Leben,
in seinem sinnlosen Streben,
baute mir mein eigen’ Gefängnis,
doch heute kam die Erkenntnis.
So will ich weder rasten, noch ruhn,
sondern eifern in wahrem Menschentum.
Liebe tragen in die Welt,
vergessen das Materielle, das Geld.
Mich lernen frei zu machen
und endlich anfangen zu lachen.









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